Samstag, 28. Januar 2012

Das nächste Treffen

Das nächste Treffen der Religionsfreien findet am 27. Januar um 19:00 Uhr im Raum 6 im Kulturbahnhof Bochum-Langendreer statt.
Thematisch werden wir eine Rückschau aufs vergangene Jahr halten und dann in die Planung für 2012 einsteigen. Gute Ideen sind also auf jeden Fall erwünscht!
Eingeladen sind alle kritisch denkenden Menschen: Konfessionsfreie, Agnostiker, Atheisten, Humanisten, Freidenker, Skeptiker usw. aber auch interessierte Nochgläubige, die es sich trauen, jahrtausende alte Dogmen kritisch zu hinterfragen.

Wir wollen aufklären und informieren aber nicht missionieren, denn denken sollte jeder selbst.

Da “Religionsfrei im Revier” nicht nur einen Verband oder Verein vertritt, wäre es schön, wenn sich unsere Vielschichtigkeit auch im vor Ort ausliegenden Infomaterial widerspiegeln würde. Flyer und Prospekte der verschiedenen Organisationen sind also auf jeden Fall erwünscht.

Anreisemöglichkeiten und -wege gibts hier: Anreise

Rückfragen bitte an:  mitteilung@religionsfrei-im-revier.de

Beiträge zum redaktionellen Teil dieser Seite bitte an: redaktion@religionsfrei-im-revier.de

Die Redaktion behält sich vor, zu entscheiden welche Beiträge veröffentlicht werden.

Achtung! Der Zugang zu den Konferenzräumen ist leider nicht barrierefrei. Bei entspechendem Bedarf bitten wir um frühzeitige Anmeldung über mitteilung@religionsfrei-im-revier.de

 


Die Christliche Rechte

Castrop-Rauxel. In der Kulturkneipe „Bahía de Cochinos“ gab der freie Journalist und Sozialwissenschaftler Jörg Kronauer in seinem Vortrag über die „christliche Rechte“ einen Überblick über den christlichen Fundamentalismus in Deutschland. Kronauer gehört dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland an. Das engagiert geführte soziokulturelle Zentrum startete damit eine neue Vortragsreihe zu politisch relavanten Themen.

Mit Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI. und seinem Vorgänger Johannes Paul II. drehen die erzkonservativen, faschistisch-rechten Kräfte des Katholizismus und ihre Organisationen Opus Dei und die Piusbruderschaft ja schon länger wieder das katholische Rad erfolgreich hinter das 2. Vatikanische Konzil zurück.
Kronauer zeigte die Kölner Gemeinde St. Panthaleon, die Hauskirche des Opus Dei und einzige Gemeinde, der Ratzinger bei seinem Kölnbesuch 2005 seine Aufwartung machte.

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Religion in pluraler Gesellschaft

DORTMUND. (hpd) „Glaubt was Ihr wollt, aber mischt Euch nicht ein?! – Zum Auftrag der Religionen in einer pluralen Gesellschaft“. Unter diesem Motto lud das Amt für missionarische Dienste der Evangelischen Kirche in Westfalen am vergangenen Montag zum 3. Studientag „Mission und Dialog“ im Haus landeskirchlicher Dienste in Dortmund.

Mission war allerdings nicht angesagt, sondern Dialog: Die muslimische Sozialwissenschaftlerin Gabriele Boos-Niazy, der Agnostiker und evolutionäre Humanist Dr. Michael Schmidt-Salomon sowie der evangelische Theologe Rolf Krebs waren als Referenten geladen. mehr…

 


Braucht die Gesellschaft Religion?

Podiumsdiskussion 18.1.2012
Katholische Hochschulgemeinde

Irlenborn, Münch, Lammers

Foto: Gunnar Teriet

In Kooperation ist der ESG (Ev. Studiengemeinde)

Podium: Bernd Irlenborn, Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn
MIZ Redakteur Christoph Lammers
Moderation: Esther Münch

Trotz eines kalten, regnerischen Abends nahmen ca. 50 Leute an dieser Podiumsdiskussion teil. Der ursprünglich geplante Moderator, Journalist Jochen Markett konnte nicht teilnehmen, dafür konnte Frau Esther Münch kurzfristig einspringen.

Prof. Irlenborn begann mit der Präsentation seiner These. Dazu verteilte er vorerst eine Synopsis seiner Ausgangsthesen. Dies fand ich sehr hilfreich.
Prof. Dr. Dr. Irlenborn stellte sich zunächst vor:  Inhaber des Lehrstuhls für Philosophiegeschichte und Theologische Propädeutik* der Theologischen Fakultät Paderborn. Gleich danach nannte er verschiedene Statistiken, wie z.B., dass 84% der westlichen Bevölkerung Deutschlands einer Religion angehören, während dies nur 26% im östlichen Teil sind (uns Atheisten liegen da ganz andere Statistiken vor…).  Es war mein Eindruck während des ganzen Abends, dass Prof. Irlenborn sehr dem Philosophen Herbert Schnädelbach (bekannt als der “fromme Atheist” – wenn das kein Oxymoron ist!) zugetan ist, zumal er auch sehr oft von dem Wort  “Vernunftbezug “ Gebrauch machte. Verschiedene Aussagen wie z.B. “ Unglaube ist Denkmal eines Verlustes” – oder, sinngemäß, die Unterdrückung der Gläubigen schneidet alles Gute in der Gesellschaft ab und endet in verbreiteter Menschenverachtung, fand ich schon sehr beachtlich. Weiterhin stellte er die Frage in den Raum, auf welcher weltanschaulichen Basis der Atheismus denn funktionieren sollte und wohin dieser (Atheismus) im letzten Ziel hinführen würde?  Ich empfand diese  Frage als regelrechte Drohung für eine vermeintliche Verrohung der Menschheit ohne Religion.

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X Gebote

Düsseldorfer Theatergruppe klärt auf

Das FFT Düsseldorf zeigt am 19., 20. und 21.01.12 das Stück “X Gebote” von der Theatergruppe norton.commander.productions. Die Produktion untersucht mit kritischem Blick, ob traditionelle Vorstellungen von Seele, Unsterblichkeit und Religion in einer säkularen Gesellschaft noch haltbar sind.
Weitere Infos finden Sie im newsletterXgebote. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Interesse an dem Stück haben.
Tickets sind für 18€ (ermäßigt 10€) an der Abendkasse bzw. für 15€ (ermäßigt 8€) im Vorverkauf erhältlich, Gruppenermäßigung möglich.
http://www.fft-duesseldorf.de/

“Religionsfrei im Revier” veranstaltet mit!

Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner

Mutter und meine eigene Scheißjugend

Andreas Altmann

Mi. | 07. März 2012 | 19.30 Uhr | Lesung

Textrevolte- Eine Reihe zu Literatur und Politik

Eine Kooperation von LiteraturBüro Ruhr e.V. Gladbeck und dem Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr

»Ich kann Opfer nicht ausstehen. Ich war selbst zu lang eins.«
Andreas Altmann

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Pressemitteilung zum Islam-Unterricht in NRW

Islamunterricht an NRW-Schulen

“Religionsfrei im Revier” (RiR) zeigt sich, als religionskritische Initiative im Ruhrgebiet, äußerst beunruhigt über die Einführung eines bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen in NRW.

RiR ist der Meinung, dass Religionsunterricht generell dem Ziel eines friedlichen Miteinander unterschiedlicher Kulturen entgegensteht.
Schüler und Schülerinnen einer Klassengemeinschaft werden zeitweise aufgeteilt in Katholiken, Protestanten, Konfessionsfreie und jetzt zusätzlich in Muslime. Sie werden unterwiesen in einem Unterricht, der das Trennende betont. Wünschenswert aber wäre ein gemeinsames Fach, das einen regen und kritischen Austausch aller Schüler aller Weltanschauungen ermöglicht. Fehl am Platz ist ein unkritischer missionarischer Unterricht, der mit dem Anspruch des Primats oder der Alleingültigkeit die jeweils eigene Religion absolut setzt. Ein solcher Unterricht steht einer wirklich pluralistischen Gesellschaft entgegen.

In “Religionsfrei im Revier” (www.religionsfrei-im-revier.de) haben sich kritisch denkende Menschen aus dem gesamten Ruhrgebiet zusammengeschlossen, um in regem Austausch aktuelle Themen aus der Sicht einer säkularen Gesellschaft zu diskutieren und hierzu öffentlich Stellung zu beziehen.


noch ne Podiumsdiskussion

„Glaubt, was ihr wollt, aber mischt euch nicht ein?!“

Podiumsdiskussion mit Michael Schmidt-Salomon in Dortmund

Der gbs-Vorstandssprecher diskutiert mit Vertretern verschiedener Konfessionen über den Auftrag der Religionen in einer pluralen Gesellschaft. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Studientage des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Westfalen und Lippe e.V. statt.

Als weitere Gesprächspartner nehmen teil:

  • Rolf Krebs, Beauftragter der ev. Kirchen in NRW beim Landtag und bei der Landesregierung
  • Gabriele Boos-Niazy, Vorstand Aktionsbündnis muslimischer Frauen e.V., Sozialwissenschaftlerin

Folgende Fragen sollen im Verlauf der Veranstaltung thematisiert werden:

  • Wie soll sich religiöses Leben heute positionieren?
  • Was erwarten die Menschen von den Religionen? Einen Rückzug in das Private und/oder öffentliches Engagement?
  • Welchen Auftrag haben die Religionen in einer zunehmend säkularen Gesellschaft?

Alle drei Referenten werden zuerst ein ca. 25 min. Impulsreferat halten und anschließend miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr und endet um 16.30 Uhr.

Ansprechpartnerin: Antje Rösener
antje.roesener(at)ebwwest.de

Wo: Haus Landeskirchlicher Dienste
Olpe 35
DE-44135 Dortmund
Wann: Mo 23. Jan 2012, 10:00
Veranstalter: Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V., Institut für Kirche und Gesellschaft, Ev. Akademie Villigst u.a.
http://www.ebwwest.de/
Eintritt: 20,00 € (inkl. Getränke und Mittagessen)

Diese Veranstaltung bedarf einer vorherigen Anmeldung per Mail oder Telefon!

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Braucht die Gesellschaft Religion?

Podiumsdiskussion in Dortmund

Zwischen Kulturverlust und Freiheitsgewinn

Podiumsdiskussion mit MIZ-Chefredakteur Christoph Lammers und Bernd Irlenborn, Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn

Mittwoch, 18. Januar 2012 20:00 Uhr

Katholische Hochschulgemeinde Dortmund, Ostenbergstraße 107

 

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